DREI-KLANG-PRAXIS

Gesundheitspraxis

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Marktgasse 8
4460 Gelterkinden

Heilpflanze des Monats

Walnuss (Juglans regia)

Die Walnuss stammt aus dem südöstlichen Europa und gelangte wahrscheinlich schon in der Jungsteinzeit als ‘Welsche Nuss’ zu uns. Der lateinische Gattungsname Juglans ist abgeleitet aus ‘Javis glans’: ‘Jupiters Eichel’ und regia: ‘göttlich’. Die Griechen hielten die Walnuss für eine göttliche Frucht. Aus diesem Grund wurden frisch vermählten Brautleuten Walnüsse auf den Weg gestreut. Während der früheren Jahre wurden die Walnuss-Schalen auch als natürliche Haarfarbe (ausgekocht) verwendet.

An allererster Stelle der Walnuss-Nutzung stehen natürlich die reifen Früchte und deren Verzehr. Der regelmässige Genuss von Walnüssen soll die Elastizität der Blutgefässe fördern und somit gegen Arteriosklerose und ihre Folgen wirken. Das wurde erst vor relativ kurzer Zeit von spanischen Wissenschaftlern herausgefunden. Vermutlich sind Substanzen, die den Omega-3-Fettsäuren ähneln, verantwortlich für diese Gefäss-fördernde Wirkung.

Die wichtigsten Inhaltsstoffe der Walnussblätter sind aber die sogenannten Gerbstoffe. Gerbstoffe führen zu einem Schutz der Haut und zu einer beruhigenden Wirkung auf entzündete Schleimhäute (auch im Verdauungssystem) und Hautareale bei Akne, Ekzemen und anderen Erkrankungen. Dabei werden verletzte Blutgefässe und Gewebe abgedichtet.

Umschläge aus Walnussblättern eignen sich besonders gut bei kleineren, entzündlichen Verletzungen und zur Wundheilung. Auch bei chronischen Ekzemen und übermässigem Schwitzen sind die Umschläge hilfreich.

Für die Umschläge werden 1 – 2 gehäufte Teelöffel Walnussblätter mit 100 ml kochendem Wasser überbrüht. Nach 10 Minuten abseihen und abkühlen lassen. Ein Baumwolltuch wird mit dem Auszug getränkt. Das ausgewrungene Tuch wird auf die betroffenen entzündeten oder schwitzenden Körperstellen gelegt. Der Umschlag kann bis zu 3x täglich eingesetzt werden und sollte 15–30 Minuten einwirken.

Die äusserliche Anwendung ist unbedenklich. Die Einnahme von Walnussblättertee und Tinkturen wird auch bei den oben angegebenen Beschwerden zur Kur empfohlen, das bedeutet, dass eine Anwendung 6 Wochen lang erfolgen kann. Dann sollte eine Einnahmepause von 6 Wochen eingehalten werden. Wichtig ist es, eine Überdosierung zu vermeiden, da es sonst zu Schädigungen der Darmflora und der Leber kommen kann.

Marktgasse 8
4460 Gelterkinden

Zu Fuss oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Vom Bahnhof Gelterkinden zu Fuss sind es ca. 15 Minuten (800 m) bis zur Praxis.
Der Weg führt vom Bahnhof nach Osten bei der Migros vorbei zum Roseneckkreisel.
Von dort rechts in Richtung Dorfzentrum durch die Poststrasse.
Bei der Post vorbei und ca. 200 m geradeaus bis zum oberen Kreisel. Dann nach rechts durch die Schulgasse zum Dorfplatz mit Dorfbrunnen. Nach dem Dorfplatz ca. 50 m weiter geradeaus bis zur Marktgasse 8.

Die Praxis befindet sich im 2. Stock des Gebäudes (separater Eingang links neben dem Haupteingang zur Gemeindeverwaltung Gelterkinden).

Alternativ können Sie bis zur Post die Postautolinien 102, 103 oder 104 benutzen.

Mit privaten Verkehrsmitteln:
Bei der Migros vorbei zum Roseneckkreisel fahren.
Im Kreisverkehr erste Ausfahrt (Dorfzentrum) nehmen.
Durch die Poststrasse bei der Post vorbei ca. 200 m weiter geradeaus bis zum oberen Kreisel fahren. Dann rechts durch die Schulgasse bis zum Dorfplatz mit Dorfbrunnen fahren. Zweite Strasse nach rechts in die Ochsengasse einbiegen und der Beschilderung in Richtung ‚Parkhaus Gemeindeverwaltung‘ folgen.

Das Parkhaus ist während der ersten Stunde kostenlos.

Die Praxis befindet sich im 2. Stock des Gebäudes (separater Eingang links neben dem Haupteingang zur Gemeindeverwaltung Gelterkinden).