DREI-KLANG-PRAXIS

Gesundheitspraxis

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Heilpflanze des Monats

Wegwarte (Cichorium inytybus)


Volkstümlicher Name: Zichori, Kaffeekraut, Wegleuchte

Erst die himmelblaue Blüte dieser verzauberten Prinzessin, die am Weg auf ihren Liebsten wartet, führt das menschliche Auge zur Pflanze. Wie schon der Name andeutet, wächst die Wegwarte bevorzugt an Wegrändern. Auch an anderen unbebauten Stellen, an Ackerrändern und Bahndämmen findet man die blühende Pflanze von Juli bis September.

Wegwartewurzel war in Kriegszeiten bekannt als Muckefuck oder als Zichorienkaffee. Die getrockneten Wurzeln wurden geröstet, gemahlen und als Kaffeeersatz verwendet. Als koffeinfreies Genussgetränk ist Zichorienkaffee nach wie vor beliebt.

Medizinisch wird die Wegwarte als Kraut (Blätter, Stängel, Blüten) und Wurzel eingesetzt. Beide sind reich an Bitterstoffen und Flavonoiden. Diese Inhaltsstoffe fördern die Magensaftsekretion und regen den Gallenfluss an.

In den Wurzeln der Wegwarte findet sich reichlich der Ballaststoff Inulin, der die Darmflora positiv beeinflusst. Er sorgt als sogenanntes Prebiotikum dafür, dass sich die guten Darmbakterien ansiedeln, während sich die unerwünschten Darmbewohner reduzieren.

Für die Zubereitung eines Tees nimmt man ein Teelöffel getrocknetes Kraut und kocht dieses mit 150 ml Wasser fünf Minuten lang. Nach dem Abseihen soll der fertige Aufguss drei Mal täglich vor den Mahlzeiten getrunken werden. Sinnvoll ist auch eine Mischung aus gleichen Teilen Löwenzahn und Wegwarte.

Thomas Brand

1995 beendete ich mein naturwissenschaftliches Mittellehrer-Studium an der Universität in Basel und unterrichtete mehrere Jahre an verschiedenen Schulen in den Kantonen Basel-Stadt und Basel-Landschaft.

2000 schloss ich meine Zweitausbildung als diplomierter Pflegefachmann HF erfolgreich ab. Darauf folgte für mich eine sehr lehrreiche Zeit bei der Begleitung und Betreuung von psychisch kranken Menschen.

In Basel am Zentrum für Agogik spezialisierte ich mich 2006 zum Projektleiter mit Schwerpunkt Projektmanagement in Nonprofit-Organisationen.

Am schweizerischen Institut für Betriebsökonomie in Zürich absolvierte ich zwei Jahre später das Nachdiplomstudium zum diplomierten Qualitätsmanager NDS HF mit den Schwerpunkten Unternehmens- und Organisationsentwicklung, Qualitätsmanagement und Coaching.

Neben meinem beruflichen Werdegang besuchte ich Seminare und Kurse in den Bereichen Persönlichkeitsentwicklung, Psychopathologie, Trauerarbeit und Schamanismus. Ebenso bildete ich mich in energetischen Heilmethoden weiter. Regelmässig vertiefe ich meine entdeckten sensitiven und medialen Fähigkeiten am Arthur Findlay College in England.