DREI-KLANG-PRAXIS

Gesundheitspraxis

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Heilpflanze des Monats

Arznei-Paprika (Capsicum anuum) 

Im Volksmund Volkstümliche Namen: Paprika, Peperoni, Pepperoni, Pfefferschoten, Chili, oder aber auch Cayennepfeffer.
Die mit dem herkömmlichen Gemüsepaprika verwandte Arznei-Paprika gehört zur Familie der Nachtschattengewächse. 
Diese Pflanze wächst als Kraut mit schmalen, ovalen oder lanzettförmigen Blättern und wird bis zu einem Meter hoch. Aus den weissen oder gelblichen Blüten entwickeln sich die variantenreichen Früchte, die gemeinhin als Schoten bezeichnet werden.
Je wärmer eine Gegend ist, desto schärfer wird normalerweise gekocht. Dies dient einerseits dazu, Krankheitserreger im Essen und im Verdauungskanal abzutöten, denn je wärmer die Umgebung ist, desto leichter können sich Krankheitserreger im Essen vermehren. Selbst Würmer werden durch sehr scharfes Essen ausgetrieben. Zudem wird die Verdauung angeregt, was den zu langen Verbleib von Nahrung im Körper verhindert. 
Die schmerzlindernde Wirkung der Arzneipaprika ist in der Volksmedizin schon seit Jahrhunderten bekannt. Heute weiss man, dass der aus den getrockneten Früchten gewonnene Wirkstoff ‘Capsaicin’, der den Schoten auch ihre Schärfe verleiht, die Schmerz- und Entzündungsreaktion des Körpers hemmt. Ausserdem fördert Chili im Essen die Schweissbildung. Durch die feuchtere Haut kann mehr Verdunstung stattfinden, was einer körpereigenen Klimaanlage gleichkommt. Wichtig hierbei ist natürlich eine ausreichende Aufnahme von Flüssigkeit und Mineralsalzen, was ganz allgemein bei starker Schweissbildung gilt.
Auch Stoffwechsel und Durchblutung werden durch scharfes Essen angeregt. Durch die gesteigerte Durchblutung können schmerzhafte Zustände des Bewegungsapparates gelockert werden. Verspannungen lösen sich, Muskelkater verschwindet, rheumatische Schmerzen werden gelindert und neuralgische Schmerzen, die durch Verkrampfungen ausgelöst wurden, können gemildert werden.
Ein weiteres Einsatzgebiet ist der Arzneipaprika in homöopathischer Form bei akuter Hals- und Mandelentzündung.
Der Schärfestoff Capsaicin löst sich besonders gut in Alkohol, daher sind Chili-Tinkturen besonders stark (stärker als Chili-Öl). Chili-Tinktur kann man tropfenweise einnehmen, um die Verdauung und den Stoffwechsel anzuregen. Da Chili-Tinktur jedoch sehr scharf ist, kann sie auch den Magen reizen und ist daher mit Vorsicht zu geniessen.
 

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