DREI-KLANG-PRAXIS

Gesundheitspraxis

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Heilpflanze des Monats

Walnuss (Juglans regia)

Die Walnuss stammt aus dem südöstlichen Europa und gelangte wahrscheinlich schon in der Jungsteinzeit als ‘Welsche Nuss’ zu uns. Der lateinische Gattungsname Juglans ist abgeleitet aus ‘Javis glans’: ‘Jupiters Eichel’ und regia: ‘göttlich’. Die Griechen hielten die Walnuss für eine göttliche Frucht. Aus diesem Grund wurden frisch vermählten Brautleuten Walnüsse auf den Weg gestreut. Während der früheren Jahre wurden die Walnuss-Schalen auch als natürliche Haarfarbe (ausgekocht) verwendet.

An allererster Stelle der Walnuss-Nutzung stehen natürlich die reifen Früchte und deren Verzehr. Der regelmässige Genuss von Walnüssen soll die Elastizität der Blutgefässe fördern und somit gegen Arteriosklerose und ihre Folgen wirken. Das wurde erst vor relativ kurzer Zeit von spanischen Wissenschaftlern herausgefunden. Vermutlich sind Substanzen, die den Omega-3-Fettsäuren ähneln, verantwortlich für diese Gefäss-fördernde Wirkung.

Die wichtigsten Inhaltsstoffe der Walnussblätter sind aber die sogenannten Gerbstoffe. Gerbstoffe führen zu einem Schutz der Haut und zu einer beruhigenden Wirkung auf entzündete Schleimhäute (auch im Verdauungssystem) und Hautareale bei Akne, Ekzemen und anderen Erkrankungen. Dabei werden verletzte Blutgefässe und Gewebe abgedichtet.

Umschläge aus Walnussblättern eignen sich besonders gut bei kleineren, entzündlichen Verletzungen und zur Wundheilung. Auch bei chronischen Ekzemen und übermässigem Schwitzen sind die Umschläge hilfreich.

Für die Umschläge werden 1 – 2 gehäufte Teelöffel Walnussblätter mit 100 ml kochendem Wasser überbrüht. Nach 10 Minuten abseihen und abkühlen lassen. Ein Baumwolltuch wird mit dem Auszug getränkt. Das ausgewrungene Tuch wird auf die betroffenen entzündeten oder schwitzenden Körperstellen gelegt. Der Umschlag kann bis zu 3x täglich eingesetzt werden und sollte 15–30 Minuten einwirken.

Die äusserliche Anwendung ist unbedenklich. Die Einnahme von Walnussblättertee und Tinkturen wird auch bei den oben angegebenen Beschwerden zur Kur empfohlen, das bedeutet, dass eine Anwendung 6 Wochen lang erfolgen kann. Dann sollte eine Einnahmepause von 6 Wochen eingehalten werden. Wichtig ist es, eine Überdosierung zu vermeiden, da es sonst zu Schädigungen der Darmflora und der Leber kommen kann.

MEDIATION-IM-GESUNDHEITSWESEN

Dass wir miteinander reden können, macht uns zu Menschen.
(Karl Jaspers, 1883-1969, dt. Philosoph)


Auseinandersetzungen gehören zum Leben. Es ist nicht Ziel der Mediation, dass keine Konflikte mehr auftreten. Mediation soll vielmehr Unterstützung im Umgang mit schwierigen, undurchsichtigen und belastenden Situationen oder Beziehungen bieten.

Spannungen oder Unklarheiten zwischen Patienten und deren Angehörigen mit Ärzten, Therapeuten und Pflegenden oder Auseinandersetzungen mit Krankenversicherungen sind nervenaufreibend, zeitraubend und können sehr kostspielig werden. In Konfliktsituationen gelingt es allen Beteiligten oft nicht mehr, ‚vernünftig‘ miteinander zu sprechen. Stattdessen wird der typische Angriff-Verteidigungs-Mechanismus in Gang gesetzt, der allenfalls in einer gerichtlichen Auseinandersetzung endet. Diese konfrontative Art der Konfliktaustragung belastet alle Beteiligten und hinterlässt einen bitteren Nachgeschmack.

In solchen Situationen begleite, berate und unterstütze ich Sie.

Bei der Mediation vermittle ich als neutrale Drittperson zwischen allen Beteiligten. Ziel der Mediation ist es, dass Sie als Betroffene selber eine sachliche Lösung für Ihren Konflikt finden, die Ihren eigenen Interessen am besten entspricht.

Thomas Brand

Der Preis richtet sich nach den jeweiligen Vorgaben der Berufsverbände. Auf die Einkommenssituation wird Rücksicht genommen.