DREI-KLANG-PRAXIS

Gesundheitspraxis

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Heilpflanze des Monats


Heidelbeere (Vacciniuim myrtillus)

 

Volkstümlicher Name: Schwarzbeere, Moosbeere.

Bereits Hildegard von Bingen kannte die hervorragende Wirkung sorgfältig getrockneter Heidelbeeren als ein stopfendes, zusammenziehendes Mittel gegen Durchfallerkrankungen. Vor allem Kinder vertragen und mögen diese fein schmeckende, lilafarbene Medizin aus getrockneten Beeren.

Heidelbeeren und ihre Zubereitungen haben adstringierende (zusammenziehende und gerbende), entzündungshemmende, antioxidative, antimutagene, antimikrobielle und kappillarabdichtende (ödemprotektive) Eigenschaften. Krankmachende Keime werden gebunden und deren Vermehrung gehemmt.

Für einen Heidelbeertee werden zwei Esslöffel getrocknete Heidelbeeren mit einer Tasse kaltem Wasser angesetzt. Diese Mischung zehn Minuten kochen lassen und anschliessend durch ein Sieb abgiessen. Täglich 2-3x 1 Tasse trinken.

Es können auch mehrmals täglich 5-10 g (ca. 2 Teelöffel) getrocknete Heidelbeeren zerkaut werden. Ebenso kann man eine Heidelbeer-Abkochung auch als Gurgelmittel bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum anwenden.

Heidelbeeren halten die Blutgefässe sauber. Die Anthocyane (die blauen Pflanzenfarbstoffe der Heidelbeere) verhindern gefährliche Ablagerungen in den Arterien. Dieser Effekt wirkt sich positiv auf den Blutzucker- und Cholesterinspiegel aus.
Die Heidelbeeren können täglich frisch verzehrt werden, bei Beeren aus dem Wald bitte auf gründliche Reinigung achten.

KLASSISCHE-HOMÖOPATHIE

Der einzige und höchste Beruf des Arztes ist es, kranke Menschen gesund zu machen. Das nennt man Heilen.
(Samuel Hahnemann, 1755 – 1843, Organon der Heilkunst, §1)

Das Grundprinzip der klassischen Homöopathie beschreibt Hahnemann als ‚similia similibus curentur – Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt‘. Dies bedeutet, dass eine homöopathische Arznei, welche einem gesunden Menschen verabreicht wird, bei ihm ähnliche Symptome erzeugt, welche bei einem kranken Menschen in seinem Krankheitszustand auftreten. Dies wiederum heisst, dass der kranke Mensch, in seiner Krankheit positiv auf die Einnahme der potenzierten Substanz reagieren wird.

Wichtig ist in der Homöopathie die individuelle Ausdruckskraft der Beschwerden jedes Einzelnen. Nicht jede/r leidet beispielsweise unter stechenden Halsschmerzen. Halsschmerzen können auch ziehende oder drückende Schmerzen hervorbringen. Durch die Anamnese (v.a. Gespräch) wird die Summe aller Symptome, welche dem Klienten eigen sind, gesammelt, und mit der Summe all dieser Symptome wird das individuelle Mittel (Globuli oder Tropfen) gefunden und verabreicht.

Nicole Esther Ecker

Unser Angebot ist teilweise von der Krankenkassen-Zusatzversicherung (Alternativmedizin oder Komplementärmedizin) anerkannt und kann dort rückvergütet werden.

Der Preis richtet sich nach den jeweiligen Vorgaben der Berufsverbände. Auf die Einkommenssituation wird Rücksicht genommen.