DREI-KLANG-PRAXIS

Gesundheitspraxis

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Heilpflanze des Monats

Gelbwurz oder Curcuma (Curcuma longa) 

Die Gelbwurz wird auch Curcuma genannt und ist vor allem durch die Verwendung in Rezepten aus der indischen Küche berühmt geworden. Der gemahlene Wurzelstock der Pflanze verleiht der Curry-Gewürzmischungen ihre typisch gelbe Farbe. Der Farbstoff Kurkumin dient in der Lebensmittelindustrie zum Färben von Teigwaren und Konfitüren.

Curcuma-Wurzel wirkt nachgewiesen bei Verdauungsbeschwerden wie Blähungen und Völlegefühl. Da der Wirkstoff die Gallensaftproduktion und den Gallenfluss fördert, wird auch das Verdauen von Fetten erleichtert. Besonders die Substanz Curcumin regt die Leber an, und so wir mehr Gallensäuren ausgeschüttet. Die Gallensäure bindet sich an Nahrungsfette und macht so das Fett besser verdaulich.

Bei Gallensteinleiden und Lebererkrankungen wird aber die Einnahme von Curcuma nicht empfohlen.

Auch in der Homöopathie wird die Pflanzenkraft von Curcuma genutzt. Nach neuen Erkenntnissen bringt die Curcumawurzel eine Besserung bei chronischen Entzündungen. Der Wirkstoff in der Curcumawurzel wird vom Körper gut und schnell aufgenommen. Zusammen mit dem ebenfalls enthaltenen Vitamin D wirkt es auch positiv bei Rheuma und entzündlichen Gelenkserkrankungen.
Zur Tee-Zubereitung werden 1.5 Teelöffel der geschnittenen, getrockneten Curcumawurzel mit 1 Tasse (150 ml) kochendem Wasser überbrüht. Dann das Ganze 5 Min. ziehen lassen, bevor die Wurzel durch ein Teesieb abgeseiht wird.

KLASSISCHE-HOMÖOPATHIE

Der einzige und höchste Beruf des Arztes ist es, kranke Menschen gesund zu machen. Das nennt man Heilen.
(Samuel Hahnemann, 1755 – 1843, Organon der Heilkunst, §1)

Das Grundprinzip der klassischen Homöopathie beschreibt Hahnemann als ‚similia similibus curentur – Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt‘. Dies bedeutet, dass eine homöopathische Arznei, welche einem gesunden Menschen verabreicht wird, bei ihm ähnliche Symptome erzeugt, welche bei einem kranken Menschen in seinem Krankheitszustand auftreten. Dies wiederum heisst, dass der kranke Mensch, in seiner Krankheit positiv auf die Einnahme der potenzierten Substanz reagieren wird.

Wichtig ist in der Homöopathie die individuelle Ausdruckskraft der Beschwerden jedes Einzelnen. Nicht jede/r leidet beispielsweise unter stechenden Halsschmerzen. Halsschmerzen können auch ziehende oder drückende Schmerzen hervorbringen. Durch die Anamnese (v.a. Gespräch) wird die Summe aller Symptome, welche dem Klienten eigen sind, gesammelt, und mit der Summe all dieser Symptome wird das individuelle Mittel (Globuli oder Tropfen) gefunden und verabreicht.

Nicole Esther Ecker

Unser Angebot ist teilweise von der Krankenkassen-Zusatzversicherung (Alternativmedizin oder Komplementärmedizin) anerkannt und kann dort rückvergütet werden.

Der Preis richtet sich nach den jeweiligen Vorgaben der Berufsverbände. Auf die Einkommenssituation wird Rücksicht genommen.