DREI-KLANG-PRAXIS

Gesundheitspraxis

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Heilpflanze des Monats

Gänseblümchen (Bellis perennis)

 

Volkstümlicher Name: Tausendschön, Marienblümlein, Massliebchen

Das freundliche Gänseblümchen, das Wiesen mit leuchtenden weissgelben Tupfen verziert, ist besonders bei Kindern beliebt. Sie nehmen es als „Liebesorakel“ oder flechten daraus Kränze.

Das Gänseblümchen spricht unser Gemüt an, das verrät schon der botanische Name: „Bellis“ – schön, hübsch und „Perennis“ – ausdauernd.
Die Volksmedizin setzt das Gänseblümchen bei verschiedenen Erkrankungen und Befindlichkeitsstörungen ein; man kennt es als Blutreinigungsmittel, verwendet es zur Anregung des Appetits oder des Stoffwechsels und setzt es bei Beschwerden im Magen ein oder als Galle- und Lebermittel.
Als besonders heilkräftig gilt das Gänseblümchen bei Hauterkrankungen oder Verletzungen; als Wundheilmittel wird es in der Volksmedizin berühmten Heilpflanzen in der Wundbehandlung – wie Kamille, Arnika, Ringelblume oder Schafgarbe – gleichgestellt. Ebenso kommt es bei Verrenkungen oder Verstauchungen und bei Quetschungen zur Anwendung.

Als „Erste Hilfe“ verreibt man die Gänseblümchen zwischen den Fingern bis der Saft austritt. Diesen trägt man auf die Verletzungen auf, auch auf Insektenstiche.
Weitere Anwendungsgebiete sind Brust- und Halsbeschwerden durch seine entzündungshemmenden und Auswurf fördernden Eigenschaften.
Zur Teezubereitung werden zwei Teelöffel getrocknete Blätter und Blüten mit 250ml kochendem Wasser übergossen, anschliessend 10 Minuten ziehen gelassen und abgeseiht. Dieser Tee kann innerlich und äusserlich angewendet werden.

KLASSISCHE-HOMÖOPATHIE

Der einzige und höchste Beruf des Arztes ist es, kranke Menschen gesund zu machen. Das nennt man Heilen.
(Samuel Hahnemann, 1755 – 1843, Organon der Heilkunst, §1)

Das Grundprinzip der klassischen Homöopathie beschreibt Hahnemann als ‚similia similibus curentur – Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt‘. Dies bedeutet, dass eine homöopathische Arznei, welche einem gesunden Menschen verabreicht wird, bei ihm ähnliche Symptome erzeugt, welche bei einem kranken Menschen in seinem Krankheitszustand auftreten. Dies wiederum heisst, dass der kranke Mensch, in seiner Krankheit positiv auf die Einnahme der potenzierten Substanz reagieren wird.

Wichtig ist in der Homöopathie die individuelle Ausdruckskraft der Beschwerden jedes Einzelnen. Nicht jede/r leidet beispielsweise unter stechenden Halsschmerzen. Halsschmerzen können auch ziehende oder drückende Schmerzen hervorbringen. Durch die Anamnese (v.a. Gespräch) wird die Summe aller Symptome, welche dem Klienten eigen sind, gesammelt, und mit der Summe all dieser Symptome wird das individuelle Mittel (Globuli oder Tropfen) gefunden und verabreicht.

Nicole Esther Ecker

Unser Angebot ist teilweise von der Krankenkassen-Zusatzversicherung (Alternativmedizin oder Komplementärmedizin) anerkannt und kann dort rückvergütet werden.

Der Preis richtet sich nach den jeweiligen Vorgaben der Berufsverbände. Auf die Einkommenssituation wird Rücksicht genommen.