DREI-KLANG-PRAXIS

Gesundheitspraxis

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Heilpflanze des Monats

Isländisches Moos (Cetraria islandica)

Isländisches Moos (volkstümlicher Name: Felsenmoos, Hirschhornflechte, Lungenflechte) ist ein pflanzliches Arzneimittel, das reizlindernde Schleimstoffe enthält. Es wird bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum, z.B. bei Halsschmerzen und bei Reizhusten angewendet.
Verantwortlich für diese beruhigende Wirkung auf die oberen und unteren Atemwege sind eben die reichlich enthaltenen Schleimstoffe im Isländischen Moos. Daneben sind aber auch sogenannte Flechtensäuren enthalten, die antibiotisch wirken und die Magensaftsekretion steigern. Deshalb lindert ein Tee aus der Pflanze auch Verdauungsbeschwerden.
Isländisch Moos gilt als Delikatesse, jedenfalls unter Rentieren. Ihnen macht das bittere Aroma des Gewächses anscheinend nichts aus. 
Es gedeiht überall in höheren Lagen Europas, doch die Isländer erkannten als Erste die Heilkraft dieser Pflanze. 
Die äussere Gestalt des Isländisch Moos trügt. Es ist nämlich gar kein Moos, sondern eine Verbindung aus einem Pilz und einer Grünalge. Das Endprodukt ist eine Flechte. 
Gesammelt wird die Pflanze bei trockenem Wetter im Spätsommer und im Herbst.
Für einen Tee, der auch zum Gurgeln benutzt werden kann, überbrüht man 1,5 g getrocknetes Isländisch Moos (1 gehäufter Teelöffel) mit 150 ml kochendem Wasser. Nach 10 Minuten den Tee abgiessen. 3-4 Tassen werden über den Tag verteilt getrunken.

KLASSISCHE-HOMÖOPATHIE

Der einzige und höchste Beruf des Arztes ist es, kranke Menschen gesund zu machen. Das nennt man Heilen.
(Samuel Hahnemann, 1755 – 1843, Organon der Heilkunst, §1)

Das Grundprinzip der klassischen Homöopathie beschreibt Hahnemann als ‚similia similibus curentur – Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt‘. Dies bedeutet, dass eine homöopathische Arznei, welche einem gesunden Menschen verabreicht wird, bei ihm ähnliche Symptome erzeugt, welche bei einem kranken Menschen in seinem Krankheitszustand auftreten. Dies wiederum heisst, dass der kranke Mensch, in seiner Krankheit positiv auf die Einnahme der potenzierten Substanz reagieren wird.

Wichtig ist in der Homöopathie die individuelle Ausdruckskraft der Beschwerden jedes Einzelnen. Nicht jede/r leidet beispielsweise unter stechenden Halsschmerzen. Halsschmerzen können auch ziehende oder drückende Schmerzen hervorbringen. Durch die Anamnese (v.a. Gespräch) wird die Summe aller Symptome, welche dem Klienten eigen sind, gesammelt, und mit der Summe all dieser Symptome wird das individuelle Mittel (Globuli oder Tropfen) gefunden und verabreicht.

Nicole Esther Ecker

Unser Angebot ist teilweise von der Krankenkassen-Zusatzversicherung (Alternativmedizin oder Komplementärmedizin) anerkannt und kann dort rückvergütet werden.

Der Preis richtet sich nach den jeweiligen Vorgaben der Berufsverbände. Auf die Einkommenssituation wird Rücksicht genommen.