DREI-KLANG-PRAXIS

Gesundheitspraxis

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Heilpflanze des Monats

Wegwarte (Cichorium inytybus)


Volkstümlicher Name: Zichori, Kaffeekraut, Wegleuchte

Erst die himmelblaue Blüte dieser verzauberten Prinzessin, die am Weg auf ihren Liebsten wartet, führt das menschliche Auge zur Pflanze. Wie schon der Name andeutet, wächst die Wegwarte bevorzugt an Wegrändern. Auch an anderen unbebauten Stellen, an Ackerrändern und Bahndämmen findet man die blühende Pflanze von Juli bis September.

Wegwartewurzel war in Kriegszeiten bekannt als Muckefuck oder als Zichorienkaffee. Die getrockneten Wurzeln wurden geröstet, gemahlen und als Kaffeeersatz verwendet. Als koffeinfreies Genussgetränk ist Zichorienkaffee nach wie vor beliebt.

Medizinisch wird die Wegwarte als Kraut (Blätter, Stängel, Blüten) und Wurzel eingesetzt. Beide sind reich an Bitterstoffen und Flavonoiden. Diese Inhaltsstoffe fördern die Magensaftsekretion und regen den Gallenfluss an.

In den Wurzeln der Wegwarte findet sich reichlich der Ballaststoff Inulin, der die Darmflora positiv beeinflusst. Er sorgt als sogenanntes Prebiotikum dafür, dass sich die guten Darmbakterien ansiedeln, während sich die unerwünschten Darmbewohner reduzieren.

Für die Zubereitung eines Tees nimmt man ein Teelöffel getrocknetes Kraut und kocht dieses mit 150 ml Wasser fünf Minuten lang. Nach dem Abseihen soll der fertige Aufguss drei Mal täglich vor den Mahlzeiten getrunken werden. Sinnvoll ist auch eine Mischung aus gleichen Teilen Löwenzahn und Wegwarte.

KLASSISCHE-HOMÖOPATHIE

Der einzige und höchste Beruf des Arztes ist es, kranke Menschen gesund zu machen. Das nennt man Heilen.
(Samuel Hahnemann, 1755 – 1843, Organon der Heilkunst, §1)

Das Grundprinzip der klassischen Homöopathie beschreibt Hahnemann als ‚similia similibus curentur – Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt‘. Dies bedeutet, dass eine homöopathische Arznei, welche einem gesunden Menschen verabreicht wird, bei ihm ähnliche Symptome erzeugt, welche bei einem kranken Menschen in seinem Krankheitszustand auftreten. Dies wiederum heisst, dass der kranke Mensch, in seiner Krankheit positiv auf die Einnahme der potenzierten Substanz reagieren wird.

Wichtig ist in der Homöopathie die individuelle Ausdruckskraft der Beschwerden jedes Einzelnen. Nicht jede/r leidet beispielsweise unter stechenden Halsschmerzen. Halsschmerzen können auch ziehende oder drückende Schmerzen hervorbringen. Durch die Anamnese (v.a. Gespräch) wird die Summe aller Symptome, welche dem Klienten eigen sind, gesammelt, und mit der Summe all dieser Symptome wird das individuelle Mittel (Globuli oder Tropfen) gefunden und verabreicht.

Nicole Esther Ecker

Unser Angebot ist teilweise von der Krankenkassen-Zusatzversicherung (Alternativmedizin oder Komplementärmedizin) anerkannt und kann dort rückvergütet werden.

Der Preis richtet sich nach den jeweiligen Vorgaben der Berufsverbände. Auf die Einkommenssituation wird Rücksicht genommen.