DREI-KLANG-PRAXIS

Gesundheitspraxis

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Heilpflanze des Monats

Borretsch (Borago officinalis)

 

Borretsch oder Blauhimmelstern oder Gurkenkraut, wie er auch volkstümlich genannt wird, gehört zur Familie der Rauhaargewächse und ist in vielen Gärten mit seinen wunderbaren blau-lila Blüten anzutreffen. Sind diese verblüht, reifen Samen heran mit ihrem kostbaren, medizinisch genutztem Öl.

Borretschsamenöl wirkt gegen entzündliche Hauterkrankungen, besonders auch bei Neurodermitis. Das Öl ist entzündungshemmend und fördert die Immunabwehr. Dabei kann es sowohl mit der täglichen Ernährung innerlich eingenommen oder äusserlich z. B. in Form von Cremes oder Salben zur Heilungsförderung und Juckreizlinderung eingesetzt werden.

Borretschsamenöl enthält reichlich Linolsäure und Gamma-Linolensäure. Beide Fettsäuren sind essenziell, das bedeutet, dass der Körper sie nicht selber bilden kann und sie mit der Nahrung aufgenommen werden.

Borretsch kann man im Mai und Juni sammeln um ihn entweder als Zutat in der Küche zu verwenden oder seine heilenden Wirkstoffe zu nutzen. Allerdings sollte man beim Sammeln von Borretsch aufpassen: er kann die Haut leicht reizen! Verzehren sollte man ihn frisch nur in Massen, da er einen Stoff enthält, der giftig auf unsere Zellen wirken kann. Borretsch spielt aber in der heutigen Pflanzenheilkunde eine weitaus geringere Rolle als noch zu Zeiten der Römer.

KLASSISCHE-HOMÖOPATHIE

Der einzige und höchste Beruf des Arztes ist es, kranke Menschen gesund zu machen. Das nennt man Heilen.
(Samuel Hahnemann, 1755 – 1843, Organon der Heilkunst, §1)

Das Grundprinzip der klassischen Homöopathie beschreibt Hahnemann als ‚similia similibus curentur – Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt‘. Dies bedeutet, dass eine homöopathische Arznei, welche einem gesunden Menschen verabreicht wird, bei ihm ähnliche Symptome erzeugt, welche bei einem kranken Menschen in seinem Krankheitszustand auftreten. Dies wiederum heisst, dass der kranke Mensch, in seiner Krankheit positiv auf die Einnahme der potenzierten Substanz reagieren wird.

Wichtig ist in der Homöopathie die individuelle Ausdruckskraft der Beschwerden jedes Einzelnen. Nicht jede/r leidet beispielsweise unter stechenden Halsschmerzen. Halsschmerzen können auch ziehende oder drückende Schmerzen hervorbringen. Durch die Anamnese (v.a. Gespräch) wird die Summe aller Symptome, welche dem Klienten eigen sind, gesammelt, und mit der Summe all dieser Symptome wird das individuelle Mittel (Globuli oder Tropfen) gefunden und verabreicht.

Nicole Esther Ecker

Unser Angebot ist teilweise von der Krankenkassen-Zusatzversicherung (Alternativmedizin oder Komplementärmedizin) anerkannt und kann dort rückvergütet werden.

Der Preis richtet sich nach den jeweiligen Vorgaben der Berufsverbände. Auf die Einkommenssituation wird Rücksicht genommen.